Im Diözesanen Sachausschuss für Land und Umwelt bemüht man sich von je her, dass im Bereich der Erzdiözese Bamberg die Umsetzung der Prinzipien der Nachhaltigkeit auch im kirchlichen Raum erfolgt. Unterschiedliche Ansätze wurden innerhalb der über 15 jährigen Arbeit angegangen und umgesetzt.

Nun kommt eine Zusammenarbeit mit der WaldWerkstatt e.V. zustande. Mit dem Gedanken an die kirchlichen Wälder und den Entwicklungen die stattfinden, wurde gemeinsam eine Projektidee entwickelt. Wald der durch den Verlust an Bäumen durch Borkenkäfer, Trockenheit, Dürre und Hitze Lücken bekommt, soll wieder aufgeforstet werden. Waldbesitzer kommen in arge Bedrängnis, da bei erneuter Dürre das ankommen der Jungpflanzen erschwert und diese immer wieder ersetzt werden müssen. Transition Kulmbach will hier durch seine Mithilfe ebenso unterstützen.

Der Klimawandel und die Biodiversitätkrise bringen uns auf dem Planeten die größte Herausforderung, welche die Menschheit sich auferlegt hat. Auch wenn der diesjährige Sommer bei uns nicht die Reihe der Dürresommer fortsetzt, fehlt den meisten Bäumen Wasser, besonders aus der Tiefe.
Borkenkäfer fliegen und fressen wie in den vergangenen Jahren. In Oberfranken haben viele Wälder Lücken die größer werden. Setzt die Dürre erneut ein, geschieht dies umso schneller. Es braucht neue Pflanzungen mit neuen Bäumen die den neuen Bedingungen gerecht werden. 
Waldbesitzer pflanzen diese neuen Bäume. Tritt die Dürre wieder ein, werden viele Jungpflanzen nicht gelingen, denn die Sonne trocknet alles aus. Das wird sich wiederholen.  Hat der Waldbesitzer schon keinen Nutzen mehr aus dem Wald, wie lange wird er seine ausgefallenen Pflanzen ersetzen?


Kann hier jemand bitte mal helfen?

Die Idee ist, dass auch in Corona-Zeiten die Waldbesitzer, aber auch uns allen, geholfen wird von kleinen Gruppen die fehlende Bäume pflanzen oder ausgefallene durch Neupflanzungen ersetzen. Diese kleinen Gruppen werden angeleitet durch die so genannten Pflanze-Scouts. Diese sind im Pflanzen unterwiesen, sie stellen die Verbindung zum Waldbesitzer und den dort zuständigen Förster her.

 

Pflanzen Scouts fallen nicht vom Himmel.

Pflanzen Scouts sind freiwillig und ehrenamtliche wirkende Menschen, die sich zu dieser Aufgabe ausbilden lassen. Dies geschieht durch Waldliebhaber und Förster, die auch den Zusammenhang mit dem Klimawandel und die Biodiversitätskrise vermitteln.


Im Ganzen betrachtet…

Gehen wir Zeit entgegen, in denen unsere Wälder stetig mehr in Gefahr sind. Es geht nicht nur um den Waldbesitz, sondern um alle Bedeutungen des Waldes. Um die Natur  des Waldes mit den Tiergemeinschaft, seinem Wasserhaushalt, seine Klimawirkung und um die sonstigen Ansprüche der Menschen z.B. zur Erholung, Sportausübung, die sich daran erfreuen und damit ihren allgemeinen Nutzen daraus haben.
 

Wenn jemand dabei hilft …

Dann hilft man sich, den Waldbesitzer und allen anderen, insbesondere seinen Kindern und Kindes Kindern, in diesen werden denn diese werden eine Last tragen, wovon wir noch keine Ahnung haben. Je früher wir also beginnen unseren Wald zu sichern, so leichter treten wir Klimakrise entgegen jeder an seinem Ort. Wann wenn nicht jetzt, wer wenn nicht ich?

Initiator: Sachausschuss für Land und Umwelt des Diözesanrats Bamberg
Transition Kulmbach
WaldWerkstatt e. V.